Kategorien
Best Red Game Review

SEA@ARI, 34-37 | GAME REVIEW & BEST RED​

SEA@ARI, 34-37 | GAME REVIEW & BEST RED

von Valentin Lebrun

Eine aufregende Nacht haben wir Cardinals Fans hinter uns, Sunday Night Football gegen die Seahawks zuhause weckte Erinnerungen in uns auf, an die wir uns ungern erinnern wollten. Im Hinblick auf das Spiel waren die Seahawks der klare Favorit. Es war das Quarterback Duell Russell Wilson gegen Kyler Murray! Russell Wilson ist/war Murrays Idol und es gibt von der Spielweise beider Quarterbacks sehr viele Parallelen. In der Nacht traf also der Meister auf seinen Lehrling!

In der ersten Hälfte des Spiels, sah es auch ganz danach aus. Sowohl bei der Cardinals Offense als auch Defense ging wirklich nicht viel. Immerhin waren die Cardinals nie komplett abgeschrieben und sind immer mit höchstens 10 Punkten Abstand drangeblieben, was in Betracht auf den Spielverlauf enorm wichtig war. Das Spiel war auf beiden Seiten des Balls bei weitem nicht perfekt. So läuft das aber meistens, wenn die Cardinals auf die Seahawks treffen!

Die bis gestern ungeschlagenen Seahawks setzten in der ersten Halbzeit ein Ausrufezeichen, warum sie momentan als eines der besten Teams der Liga gelten. Insbesondere Russell Wilson wollte gleich mal zeigen, wer auf dem Feld das Sagen hat und warf nach einem sehr kurzen Drive den ersten TD Pass.

Doch in der zweiten Hälfte drehten die Cardinals das Spiel. Die defensiven Playcalls hatten Struktur und waren gut gewählt, weshalb die Seahawks oft bei kritischen Downs gestoppt werden konnten. In der zweiten Spielhälfte erlangten die Seahawks nur 10 Punkte, was den Cardinals zwei Sekunden vor Spielschluss das Field Goal zum Ausgleich ermöglichte.

Die Verlängerung war nicht weniger spannend als der Rest des Spiels. Beide Teams taten sich schwer, in der Overtime zu punkten. Als die Cardinals in Field Goal Reichweite waren, wurde der Kick von Zane Gonzalez, der drinnen war aufgrund eines gezogenen Time Outs nicht, da es sonst womöglich eine 5 Yards Strafe wegen Zeitverzögerung gegeben hätte, nicht gewertet. Der zweite Versuch ging leider daneben. So hatten die Seahawks die Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden. Bei einem Pass von Wilson auf DK Metcalf, der dann in die Endzone lief, gab es zum Glück eine Flagge für ein Holding. Diese war Spielentscheidend, denn kurz darauf konnte der in den Augen vieler Fans viel zu selten eingesetzte Isaiah Simmons eine Interception fangen, die später zum entscheidenden Field Goal der Cardinals führte.

Aufgrund vieler individueller Fehler beider Teams blieb das Spiel bis zum Ende eng. Die Seahawks haben sich durch die entstandenen Strafyards in kritischen Situationen selbst Steine in den Weg gelegt, die so groß waren, dass sie an der Entscheidung über Sieg und Niederlage nicht ganz unbeteiligt waren. Am Ende wurde der Meister durch seinen Lehrling und sein Team in einem hartumkämpften Duell übertrumpft.

Daran war zuletzt auch die gegen Ende besonders gute Cardinals Defense beteiligt, die besonders in den letzten Sekunden des letzten Viertels und in der Overtime eine sehr gute Leistung gezeigt hat. Die Verlängerung brachte den Cardinals mehr Sacks ein als das gesamte reguläre Spiel.

Dieses Spiel zeigt wie gefährlich die Cardinals wirklich sein können. Sie hatten bis zum heutigen Spiel keine wirklich starken Gegner und man zweifelte ihr Können an. Durch diesen Sieg haben die Cardinals aber ein Zeichen gesetzt, das auch ungeschlagene Teams nicht perfekt sind! Ganze acht Jahre haben die Cardinals gebraucht, um einen Sieg im eigenen Stadion gegen die Seahawks zu erlangen und es war ein richtig schöner, der noch lange gefeiert werden wird!

BEST RED | WEEK 7

Einmal mehr darf sein Name in der Best Red Nominierung nicht fehlen! S Budda Baker hat ein sehr starkes Spiel gezeigt und erneut eine wichtige Interception kurz vor der eigenen Endzone gefangen. Dass er das Rennen zur anderen Endzone gegen DK Metcalf verlor kann man ihm schlecht ankreiden, da Metcalf ein Athlet eines anderen Planeten ist. Für eine 90 Yards Interception hat es immerhin gereicht! Zudem war er wieder für einen Hauptbestandteil der Defensive verantwortlich und zeigte immer Präsenz! Mit insgesamt 11 Tackles war er der Tackling Leader!

In der Offense gibt es diesmal drei Best Reds! Zum einen QB Kyler Murray, der mal wieder zeigte, wie gefährlich sein Laufspiel ist. Mit 67 Yards war er im Spiel der Rush Leader und warf zudem Pässe für 360 Yards und drei Touchdowns bei nur einer Interception. Zwei von Murrays Pässen erreichten WR Christian Kirk zum Touchdown. Auch er ist zum Best Red nominiert, da er immer eine zuverlässige Anspielstation war und sich immer von den Cornerbacks löste, um die Touchdowns für die Cardinals zu holen.

Ebenfalls nominiert ist die Offensive Line der Cardinals. Der Pass Rush der Seahawks ist generell sehr schwach! Doch die O-line hat Murray gestern mehr als genug Zeit gegeben den Ball gezielt anzubringen. Daher konnten die Seahawks auch keinen einzigen Sack verursachen. Generell macht die O-Line diese Season einen sehr soliden Eindruck! Nur bei 10,3% aller Passspielzüge geriet Murray bisher unter Druck, was den aktuellen Bestwert der Liga darstellt

Zu guter Letzt möchten wir noch K Zane Gonzalez in der Nominierung aufführen. Ja er hat ein Field Goal verhauen, jedoch konnte er ein paar Minuten später seinen Fehler wiedergutmachen und die Umstände des Field Goals waren nicht besonders günstig! Er hatte den Sieg in der Hand oder besser gesagt auf dem Fuß und ohne ihn wäre das Spiel mit einem erneuten Unentschieden ausgegangen.

Stimmt gerne mit ab! Wer war für euch der herausragende Spieler, der den Titel Best Red der Woche verdient hat?

Abstimmung beendet.

Welcher Spieler ist dein Best Red?
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp

IMPRESSUM | DATENSCHUTZERKLÄRUNG

©2020 German Birdgang e.V. | Erstellt von Webbutze Hamburg

Kategorien
Game Preview

SEA@ARI | GAME PREVIEW

SEA@ARI | GAME PREVIEW

von Valentin Lebrun

Es ist wieder Sonntag, das ist für Footballfans einer der schönsten Tage der Woche. Wir Cardinals Fans, freuen uns natürlich über jeden Spieltag, auch wenn das ein oder andere Game mal ordentlich daneben geht. So ist es zum Beispiel auch wenn die Cardinals die Seahawks als Gegner zuhause empfangen. Ein Heimsieg der Cardinals gegen die Seahawks gelang seit September 2012 nicht mehr.

Das letzte Sunday Night Game endete in einem mehr als chaotischen und katastrophalen unentschieden, bei dem beide Teams durch Field Goals mehrmals die Chance hatten, das Spiel zu gewinnen. Der Endstand, war ein mickriges 6-6 und das Spiel war nicht wirklich sehenswert.

Heute Nacht sollte aus dem Spiel aber ein Sieger hervorgehen. Wer das sein wird ist bei Begegnungen zwischen den Cardinals und den Seahawks immer schwer zu sagen. Für beide Teams, wäre ein Sieg ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs.

Das Spiel heute Nacht wird ein Duell zweier Quarterbacks, die vom Spielertyp her sehr ähnlich sind. Auf der einen Seite haben wir Kyler Murray, er ist in seinem zweiten NFL Jahr und zeigte im ein oder anderen Spiel warum er als First Overall Pick 2019 gewählt wurde. Auf der anderen Seite, bei den Seahawks haben wir einen stets gefährlichen Russell Wilson. Er schafft es jede Season in die Diskussion des MVP und ruft immer wieder Leistungen ab, die ihn zu einem der Top QBs der NFL machen. Beide verstehen was davon, sich in der Pocket durch ihre Schnelligkeit mehr Zeit zu erkaufen oder durch einige gute Läufe auch viele Yards zu gewinnen.

Der große Unterschied zwischen den beiden QBs, ist die Erfahrung. Erfahrung macht insbesondere auf der QB Position viel aus. Sie entscheidet manchmal darüber, ob der Ball gut oder schlecht zum Receiver geworfen ist und ob der angespielte Receiver auch wirklich als Anspielstation in Frage kommt. Bei Murray war bei einigen Spielen dieser Season zu beobachten, dass ihm unter anderem diese Erfahrung fehlt.

Sollte Murray heute einen schlechten Tag erwischen, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass es den ein oder anderen Turnover gegen die Cardinals geben wird. Die Seahawks Defense hat bereits 7 Interceptions und 6 Fumbles gesammelt. Hier wird es wieder wichtig sein, dass die O-Line von Kyler Murray dem Druck standhält. Die O-line der Cardinals überzeugte überraschenderweise im bisherigen Verlauf der Season und wir hoffen, dass es im Spiel gegen den Rivalen auch so sein wird.

Besonders aufpassen muss die Defense heute beim Passspiel. Chandler Jones wird heute im Pass Rush definitiv fehlen. Wilson braucht ohnehin schon nicht viel Zeit, um den Ball zu einem freien Receiver zu passen. Doch auch ein Quarterback wie Wilson, kann unter starkem Druck zum ein oder anderen Fehlpass fähig sein. In genau diesen Situationen sind dann unsere Cornerbacks gefragt. Byron Murphy kann immer besser überzeugen, während Patrick Peterson und Dre Kirkpatrick in den vergangenen Spielen eher unauffällig waren.

Heute müssen die Cornerbacks aber überzeugen. Wilsons Lieblingsreceiver DK Metcalf und Tyler Lockett sind nämlich brandgefährlich und werden der Defense alles abverlangen! Sollte doch hin und wieder ein Receiver aufgrund von zu passiver Coverage durchkommen, haben die Cardinals noch Strong Safety Budda Baker, der das tiefe Feld bewachen und so gut wie möglich sauber halten wird. Auf ganze 37 Tackles kommt der bestbezahlte Safety der Liga!

 

Kommen wir nun zum Injury Report für das Spiel:

Bei den Cardinals sind viele der Spieler fraglich. Die meisten sollten aber einfach als reine Vorsichtsmaßnahme nicht die gesamte Woche trainiert haben. Auffällig ist nur Jordan Phillips, der diese Woche gar nicht mittrainiert hat. Hoffen wir, dass er für das Spiel heute Nacht eingesetzt werden kann.

Bei den Seahawks muss Safety Jamal Adams Verletzungsbedingt aussetzen. Sein Ausfall, könnte den Cardinals im Passspiel die nötige Lücke geben um zu scoren.

 

Die Seahawks gelten heute Nacht als Favorit. Sie sind ungeschlagen und die Cardinals sind auf einem guten zweiten Platz dahinter. Das Problem ist aber, dass die Cardinals bisher nur gegen eher schlechte bis mittelmäßige Teams gespielt haben. Rivalen Matches sind jedoch immer spannend und für eine Überraschung gut, vor allem die gegen die Seahawks.

Wir müssen darauf hoffen, dass heute alle Zahnräder ineinandergreifen, DeAndre Hopkins wieder eine gute Leistung im Zusammenspiel mit Kyler Murray zeigt und das Laufspiel ähnlich gut funktioniert wie beim letzten Spiel gegen die Cowboys. Wenn Kenyan Drake und Chase Edmonds in Kombination mit Murray das Laufspiel an sich reißen können, könnte das ein sehr enges und gutes Spiel werden.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp

IMPRESSUM | DATENSCHUTZERKLÄRUNG

©2020 German Birdgang e.V. | Erstellt von Webbutze Hamburg

Kategorien
Game Review

ARI@DAL, 38-10 | GAME REVIEW & BEST RED

ARI@DAL, 38-10 | GAME REVIEW & BEST RED

von Sebastian Souls

Im Monday Night Game von Woche 6 durften unsere Cardinals bei den Dallas Cowboys antreten. Die Cowboys mussten auf ihren Quarterback Dak Prescott verzichten, als Ersatz durfte Andy Dalton ran. Beide Teams taten sich am Anfang des Spiels schwer reinzukommen. Unser Team fand jedoch je mehr Zeit von der Uhr ging besser ins Spiel und fuhr so einen verdienten 38-10 Sieg ein.

Das erste Viertel war geprägt von Unsicherheiten auf beiden Seiten. Murray hatte in seinen Würfen noch sehr viel Luft nach oben und warf einige Male sehr ungenau auf seine Receiver. Auf Seiten der Cowboys merkte man, dass Prescott Ersatz Dalton noch nicht richtig zusammengewachsen ist mit seiner Offense. Dazu bemerkte man die ersatzgeschwächte O-Line. Immer wieder kam sehr viel Druck seitens der Cardinals Defense. Dies führte dazu, dass Dalton einen sehr kurzen Pass auf Runningback Zeke Elliot warf, der diesen nicht richtig unter Kontrolle hatte und so nach einem Hit von Budda Baker den Ball fallen ließ. Fumble für die Cards.

Mit dem zweiten Quarter fand das Team aus Arizona immer besser ins Spiel. Nach einem erfolgreichen 4th Down Spielzug, standen die Cardinals dicht vor der Endzone der Cowboys und so war es Christian Kirk, der diesen Drive mit dem ersten Touchdown belohnte.

Dass die Defense von Vance Joseph heiß war zeigte sich kurz danach als Elliot wieder einen Ball fallen ließ und die Kontrolle wieder an die Arizona Cardinals übergab. Die Offense um Kyler nutze diesen Vorteil und erzielte einen Vorsprung von zwischenzeitlich 14-0. Ein eigener Lauf von unserem Quarterback bis an die 1 Yard Linie, brachte anschließend Drake in die Endzone.

Im weiteren Verlauf des Spiels fand das Team von Coach McCarthy keinen richtigen Schlüssel gegen diese Cardinals Defense. Diese wirkte viel aggressiver als in den letzten Spielen. Auch die Secondary wirkte stabiler als zuletzt. So konnte Dalton nie voll die Möglichkeiten ausnutzen, die ihm mit dem Receiver Corps der Cowboys gegeben wurde. Anders trat Kyler Murray kurz vor dem Ende der ersten Hälfte auf, als er einen tiefen Pass auf Christian Kirk warf. Touchdown Cardinals, 21-0 hieß es dann zu diesem Zeitpunkt. America‘s Team, wie die Dallas Cowboys auch genannt werden, kam nur noch zu einem erfolgreichen Field Goal, als Dalton wieder von der Defense gestoppt wurde.

 

Wer dachte die Cowboys kämen verändert aus der Halbzeitpause wurde enttäuscht. Nach ein paar erfolgreichen Pässen warf Andy Dalton einen ungenauen Pass auf Ceedee Lamb, der von Cornerback Kirkpatrick abgefangen wurde. Mit dem neuen Angriffsrecht wusste die Offense wieder etwas anzufangen. Murray und Drake liefen sich durch die Defense von Dallas bis an die Endzone. Anschließend lief Kyler selbst in Endzone. Der neue Spielstand lautete zu diesem Zeitpunkt 28-3 für das Team von Headcoach Kliff Kingsbury.

Wer dachte die Cardinals würden nun einen Gang zurückschalten, irrte sich. Weiterhin versuchte die Defense viel Druck auf Dalton auszuüben. Es sprang nur ein Field Goal Versuch heraus, welchen der Kicker der Cowboys verfehlte. Der anschließende Drive von unseren Cardinals brachte keinen Erfolg, sodass das Angriffsrecht wieder an das Heimteam überging. Aber sie wollten den Ball auch nicht allzu lang behalten oder Punkte erzielen. In der Hälfte der Cardinals warf Dalton den Ball direkt in die Arme von Budda Baker. Die Offense konnte die Defense mit der zweiten Interception nicht mit einem weiteren Touchdown belohnen. Lediglich ein Fieldgoal sprang aus dem Turnover heraus. 31-3 war der Spielstand zu diesem Zeitpunkt im vierten Quarter.

Das Heimteam gelang im letzten Viertel noch ihr Touchdown als Cooper einen kurzen Pass in der Endzone fing. Wer jetzt dachte das wars hat unseren Runningback Kenyan Drake vergessen. Dieser fand eine Lücke in der Defense, nutze diese und rannte für 69-Yards in die Endzone. Endstand 38-10 für die Arizona Cardinals.

BEST RED | WEEK 6

von Dominik Hoch

Mit seiner bis anhin besten Saisonleistung hat sich RB Kenyan Drake die Nominierung verdient. Anders als noch in den Vorwochen trat er deutlich bestimmter und energischer auf, als das mit seinen vielen Läufen nach aussen anstatt Yards zu gewinnen beispielsweise gegen die NY Jets noch der Fall war. Selbst ohne dem langen Touchdown-Lauf zum Schluss kam Drake auf über 5 Yards pro Lauf, inklusive sind es sogar eindrückliche 8,2 Yards pro Lauf für 164 Yards und zwei Touchdowns.

Zwei Touchdowns erzielte auch WR Christian Kirk. Bei beiden seiner lediglich zwei Receptions fand er den Weg in die Endzone und glänzte bei seinem 80 Yard Touchdown mit grossartiger Technik, wodurch er sich auf den Beinen hielt und die Verteidiger hinter sich liess. 

Unsere Veteidigung war hauptsächlich für den Sieg gegen die Cowboys verantwortlich, indem sie nebst solider Leistung gleich für vier Turnovers sorgte. Einen Anteil daran hatte auch DE Jordan Phillips, der samstags an der Beerdigung seines Vaters war wodurch es lange unklar war, ob er aufgrund der Covid Regeln überhaupt spielen darf. Aufrichtiges Beileid an dieser Stelle und die starke Leistung inklusive Fumble Recovery verdient die Nomination.

Verdient hat sich die Nomination auch LB Haason Reddick, der seit dieser Saison auf seiner “natürlichen” Position als EDGE Rusher deutlich mehr zum Erfolg unserer Cardinals beitragen kann. Gegen die Dallas Cowboys gelangen ihm gleich zwei Sacks, fünf Tackles insgesamt und obendrauf noch ein verteidigter Pass.

Wie heisst es so schön, das Beste kommt zum Schluss und das ist in diesem Fall S Budda Baker. Neben längst gewohnt starken Tackles gelangen ihm zwei QB Hits, ein Sack, ein verursachter Fumble und die allererste Interception seiner NFL Karriere. Es ist eine reine Freude ihm auf dem Feld zuzusehen und mittlerweile müssten es auch die grössten Skeptiker eingesehen haben, dass die Vertragsverlängerung mit Baker, welche ihn aktuell zum bestbezahlten Safety der Liga macht, ein kluger Schachzug war.

Abstimmung beendet.

Welcher Spieler ist dein Best Red?
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp

IMPRESSUM | DATENSCHUTZERKLÄRUNG

©2020 German Birdgang e.V. | Erstellt von Webbutze Hamburg

Kategorien
Game Preview

ARI@DAL | GAME PREVIEW

ARI@DAL | GAME PREVIEW

von Valentin Lebrun

Einen wunderschönen Start in die Woche wünschen wir euch! Hoffentlich können die Cardinals uns den Wochenbeginn mit einem Sieg versüßen! Was dafür notwendig ist schauen wir uns jetzt mal genauer an!

Zunächst einmal befassen wir uns mit der aktuellen Saison beider Teams. Nachdem die Cardinals einen recht deutlichen Sieg gegen die Jets einfuhren, ist die schlechte Laune der vorherigen zwei Spiele wieder ein bisschen besser. Der Sieg gegen die Jets war ein Muss und war auch gut für die Moral der Cardinals. Besonders rausstechen konnte dabei Dennis Gardeck der im Pass Rush mit 2 Sacks aufgegangen ist als Chandler Jones verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen musste. Gardeck hat für gute Stimmung gesorgt und war richtig ”on fire”. Hoffentlich kann er diesen moralischen Boost auch mit in das Spiel gegen die Cowboys nehmen, der wird nämlich nötig sein.

Verletzungen sind bei beiden Teams ein großes Thema! Wie bereits erwähnt ist Chandler Jones durch eine Bizeps Verletzung den Rest der Season raus. Ohne ihn wird ein wichtiger Bestandteil in der Defense fehlen.


Nach wie vor ist auch der Einsatz von Devin Kennard fraglich, der schon letztes Spiel eine Pause einlegen musste. Hoffentlich ist er heute Abend wieder dabei, um die Pass Defense wieder ein bisschen besser abzurunden. Die Teilnahme von Gardeck scheint aber nach seinem starken Spiel gegen die Jets nicht gefährdet zu sein, da keinerlei Berichte über eine mögliche Verletzung bekannt sind. Auch wenn Humphries Einsatz als fraglich markiert ist, ist auch hier davon auszugehen, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt, um den Spieler zu schonen.

Die Cowboys scheinen bis auf eine große Ausnahme komplett aufgestellt zu sein. Diese große Ausnahme ist Quarterback Dak Prescott, der starting Quarterback von Dallas. Sein fehlen wird heute möglicherweise über Sieg oder Niederlage der Cardinals entscheiden. Prescott wird von niemand anderem ersetzt als von dem Quarterback, der als Red Rifle bekannt ist. Die Rede ist von Andy Dalton. Früher bei den Bengals, versuchte er immer seinen #1 Receiver A.J. Green anzuspielen. Heute wird es wahrscheinlich im Passspiel nicht anders laufen. Man kann davon ausgehen, dass Dalton hauptsächlich versuchen wird Amari Cooper oder Cee Dee Lamb anzuspielen. Beides Receiver, die schwer zu decken sind. Wenn Patrick Peterson und Dre Kirkpatrick jedoch die Coverage halten können, wird Dalton sich in der Pocket voraussichtlich viel Zeit lassen müssen, wo unser Pass Rush dann hoffentlich zuschlagen kann.

Kommen wir nun zum großen Schwachpunkt der Cowboys. Die Defense der Cowboys, ist was die Statistik betrifft eine der schlechtesten der NFL. 36 zugelassen Punkte und 404 zugelassene Yards pro Spiel. Unsere Running Backs machen zur Zeit einen bescheidenen Eindruck, mal schauen ob vor Allem Kenyan Drake wieder an die Leistung der letzten Season anknüpfen wird, oder ob wieder Chase Edmonds und Murray beim Laufspiel den Unterschied machen werden. Im Passspiel wird die schwache Defense der Cowboys mit Sicherheit ausgenutzt werden. Kyler Murray hat mit DeAndre Hopkins einen „Go to Guy“, der so ziemlich alles fängt was auch nur ansatzweise fangbar ist. Unser Receiver Corps ist gut besetzt neben Fitzgerald hat Murray zudem noch Christian Kirk und Andy Isabella, die sich immer wieder als Waffen anbieten. Man kann davon ausgehen, dass heute Nacht vor allem das Passspiel beider Teams ausschlaggebend für den Sieg sein wird.

Das Duell Kyler Murray gegen Andy Dalton wird mit Sicherheit in einem High Scoring Game enden. Beide Defenses sind verhältnismäßig schwach. Die Offense der Cowboys unter Dak Prescott funktionierte sehr gut, jedoch ist Dalton ein etwas anderer Spielertyp, der ganz gerne in der Pocket bleibt und sich dort die Anspielstation sucht. Die Gefahr bei der Cowboys Offense liegt aber auch in dem Running Game mit Ezekiel Elliott, das die Cardinals Defense gegen andere Gegner bisher nur dürftig unterbinden konnte. Die Offense der Cardinals ist bisher nicht immer konstant gewesen. Da die Cowboys aber einen neuen Starting QB haben, könnte die Cardinals Offense an einem guten Tag die Nase vorne haben. Die Defenses beider Teams werden alles daran setzen Punkte zu verhindern. Rein von den Namen her dürfte dies den Cardinals in der Theorie auch besser gelingen, vorausgesetzt unsere Cornerbacks machen endlich ihren Job vernünftig und covern gut die Receiver des Gegners.

Die Guys to watch heute Nacht sind: Andy Dalton, De Andre Hopkins die Cornerbacks der Cardinals und Budda Baker, der hinten immer alles sehr zuverlässig abriegelt.

Wir hoffen, dass die Cardinals heute Nacht den positiven Record mit 4-2 weiter aufrechterhalten können. Die Division ist sehr eng und es wäre schön, wenn die Cardinals vom Record her mit den Rams gleichziehen könnten, um sich auch von den 49ers abzuheben. Wir wünschen allen ein spannendes und vor allem gutes Spiel der Cardinals.

Rise Up Red Sea!

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp

IMPRESSUM | DATENSCHUTZERKLÄRUNG

©2020 German Birdgang e.V. | Erstellt von Webbutze Hamburg

Kategorien
Best Red Game Review

ARI@NYJ, 30-10 | GAME REVIEW & BEST RED

ARI@NYJ, 30-10 | GAME REVIEW & BEST RED

von Dominik Hoch

Die Arizona Cardinals setzen sich dank einer soliden Leistung gegen die harmlosen New York Jets durch und gewinnen letztendlich souverän mit 30-10.

Wie gut der Auftritt unserer Cardinals wirklich war, lässt sich aufgrund des Gegners nur schwierig einschätzen. Berauschend war das Spiel auf jeden Fall nicht, dafür waren auch gestern Abend zu viele Fehler und Fouls auf beiden Seiten des Balls dabei. Es fühlt sich derzeit alles etwas «Stop and Go» an. Mal geht wenig bis gar nichts zusammen und dann wird auf einmal ein guter Touchdown Drive hingelegt, bei welchem man im Rhythmus scheint, diesen gelingt es dann leider selten in die nächsten Drives mitzunehmen.

Teilweise hatte man nicht das Gefühl, dass die Cardinals bedeutend besser Spielen als beispielsweise gegen Detroit oder Washington, sondern dass die komfortable Führung mehr an der Schwäche des New Yorker Gegners auszumachen sei.

Trotzdem muss besonders in der NFL jedes Spiel erstmal gewonnen werden und es war gut zu sehen, dass das Team ab den zweifellos vorhandenen Eigenfehlern nie die Nerven verlor und konzentriert weiterarbeitete. Als Beispiel lässt sich der wohl entscheidende Drive herhalten, welcher mit dem Touchdown von RB Drake endete und wodurch die «Two Possession Lead» wieder hergestellt wurde.

Zwei, sieben und null Yards resultierten in einem 4th&1 an der eigenen 39 Yard Linie. Wie wir es bereits gewohnt sind, entschieden sich die Cardinals diesen Versuch auszuspielen und zum sechsten Mal in Folge (!) konnte aus so einer Situation ein neues First Down erzielt werden. Play Action und der einfache Pass auf den völlig freistehenden Tight End Daniels für 31 Yards bis tief in die Hälfte der Jets.

Es folgten Touches für Drake und Edmonds. Machte Drake bei den ersten beiden noch einen schlechten Eindruck indem er stets die Aussenbahn suchte anstatt Yards zu sammeln, muss ihm das ein Coach wohl ins Gewissen geredet haben. Zum Abschluss des Drives folgten auf jeden Fall drei Läufe «Up The Middle» von Drake für acht, sieben und ein Yard in die Endzone.

Diese erneute zwei Touchdown Führung liess man sich nicht mehr nehmen und wurde im nächsten Drive mit einem langen Touchdown Pass auf WR Hopkins sogar noch auf den 30-10 Endstand ausgebaut.

Ein souveräner Sieg. In Jubelstürme dürfte darüber niemand ausbrechen. Trotzdem gut für das Selbstvertrauen und um die Stimmung wieder ins Positive zu wenden, bevor es nächste Woche für MNF zu den Cowboys geht.

BEST RED | WEEK 5

Eine eher unerwartete Nomination gibt es diese Woche. Nur wenige hätten gedacht, dass LB Dennis Gardeck hier jemals zur Auswahl stehen wird. Aber er hat es sich verdient und die zusätzlichen Snaps, aufgrund von Chandler Jones’ Verletzung, gut genutzt. Zwei wichtige Sacks und dabei beinahe noch einen Turnover kreiert.

Ein weiterer «Backup» hat seinen Weg in die Best Red Wahl gefunden. Wobei RB Chase Edmonds natürlich mehr als nur ein Ersatzspieler ist. Er kommt regelmässig zu Snaps und macht bei diesen meist eine sehr gute Figur, so dass manche ihn als den besten Running Back der Cardinals ansehen. Gestern zeigte er mit 3 Läufen für 35 Yards, einem Rushing Touchdown und fünf Catches für 56 Yards erneut, dass er nicht nur als Ballträger, sondern auch als Empfänger zum Erfolg der Cardinals beisteuern kann.

Bereits sowas wie Best Red Stammgäste sind unsere Starspieler QB Kyler Murray und WR DeAndre Hopkins. Unser Franchise Quarterback warf für die meisten Yards (380) seiner noch jungen Karriere. Fehlerfrei blieb er nicht, aber es war eine rundum solide Leistung. Einer Interception stehen ein Rushing Touchdown und ein langer Passing Touchdown auf WR DeAndre Hopkins gegenüber, welcher mit 131 Receiving Yards einmal mehr das Team anführte.

Abstimmung beendet.

Welcher Spieler ist dein Best Red?
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp

IMPRESSUM | DATENSCHUTZERKLÄRUNG

©2020 German Birdgang e.V. | Erstellt von Webbutze Hamburg

Kategorien
Game Preview

ARI@NYJ | GAME PREVIEW

ARI@NYJ | GAME PREVIEW

von Dominik Hoch

Wenn unsere Arizona Cardinals heute Abend um 19.00 Uhr bei den noch sieglosen New York Jets antreten ist das, insbesondere nach den zwei enttäuschenden Niederlagen aus den Vorwochen, so nahe an einem sogenannten «Must Win Game», wie wir es schon länger nicht mehr erlebt haben. Diese Partie könnt ihr live mit dem NFL GamePass, teilweise auf dem RedZone Kanal via GamePass/DAZN oder auch persönlich mit anderen Fans im O’Kellys in Freiburg i.B. verfolgen.

Den «Must Win» Charakter verleiht dieser Partie der einfache Umstand, dass die New York Jets klar das schwächste Team der Liga sind, in den ersten Wochen einen durchwegs desolaten Eindruck hinterliessen und die Ansprüche der Cardinals deutlich höher liegen als dass man sich eine Niederlage erlauben könnte.

Aber auch der «Preseason Hype» und der bisherige Saisonverlauf sorgen dafür. Nach einem geglückten Start mit zwei Siegen folgten zwei Niederlagen gegen Teams, welche man auf dem Papier hätte schlagen können/sollen/müssen. Gelingt heute Abend kein in allen Belangen besserer auftritt und verlöre man auch gegen die New York Jets, müsste so einiges grundsätzlich in Frage gestellt und komplett über die Bücher gegangen werden. Etwas, das wir als Cardinals Fans hinter uns geglaubt haben.

Wurde die Niederlage gegen die Detroit Lions noch als ärgerlicher Ausrutscher abgetan, schmerzte die rundum blamable Darbietung und verdiente Niederlage bei den Carolina Panthers umso mehr.

Nachdem die Cardinals ob ihres 2-0 Starts von nicht erwähnenswerten Medien bereits als Super Bowl Geheimfavorit gehandelt wurden, nachdem sich Leute bereits Gedanken über Larry und oder Super Bowl Tattoos plus mögliche Reisen nach Tampa Bay gemacht hatten, war das eine harte Bruchlandung auf dem Boden der Realität, welche die Emotionen auch unter uns Fans hochkochen liess.

Als Hauptschuldige wurden schnell die Defense, deren Coordinator Vance Joseph und insbesondere Safety Curtis Riley ausgemacht. Bei aller Berechtigten Kritik an Riley gilt es zu bedenken, dass so jemand nur in Extremsituationen auf dem Feld steht. Mit den Ausfällen von Safety #1 Baker, Safety #2 J. Thompson und Safety #3 Banjo war das leider der Fall. Baker und Banjo werden heute zurückerwartet und mit J. Thompson rechne man gemäss GM Keim ab nächster Woche wieder.

Ein völlig normaler Prozess bei welchem Safety Riley aufgrund der Verletzungen auf der Position für das heutige Spiel erneut als Notnagel von der Practice Squad hochgezogen wurde, löste bei manchen gleich wieder einen Sturm der Entrüstung aus. In diesem Sturm tat sich aber auch eine berechtigte Frage auf. Nämlich die nach Rookie Isaiah Simmons und wieso er nur so sporadisch zum Einsatz kommt. Ist er als Safety wirklich schlechter als Curtis Riley? Hoffentlich nicht. Will man ihn vorerst einfach nur als Inside Linebacker etablieren und nehmen ihm da aktuell Jordan Hicks und Free Agent Verpflichtung De’Vondre Campbell den Platz und die Einsatzzeit weg? Gut möglich.

Aber ist unser Hauptproblem wirklich die Defense? Grosse Erwartungen an sie durfte man so oder so nicht haben. Nach der vergessenswerten Saison 2019 hoffte man auf eine Steigerung vom Ende der Liga in Richtung Mittelfeld. Da scheint man nach vier Spielen, auch wenn das letzte richtig schlecht war, auf gutem Weg zu sein und liegt nach DVOA auf Rang 19 der NFL.

Die Einheit, welche bisher deutlich unter den (hohen) Erwartungen blieb, ist erstaunlicherweise unsere Offense. Viele Probleme wurden durch Kyler Murrays spektakuläre Läufe überschattet. Wenn man die ersten vier Spiele aus offensiver Sicht jedoch nochmal Revue passieren lässt, bleibt da sonst nicht mehr viel übrig. Zwei gute Halbzeiten, die zweite in San Francisco und die erste gegen Washington, aber sonst?

Viele Kommunikationsfehler, ungewöhnlich ungenaue Pässe von Murray, erzwungene Pässe, die zu Interceptions führen. Es gelingt nur selten in einen Rhythmus und Flow zu kommen, was das Spiel und Playcalling angeht, welches mit seinen vielen schnellen Pässen und WR Screens teilweise stark an die Anfänge letzter Saison erinnert. Auch das gegen Ende letzter Saison so starke Laufspiel vermag nicht mehr als hie und da mal aufzublitzen.

Dementsprechend liegt man gemäss DVOA auf dem schwachen 25. Rang der NFL, was in dieser Form nicht zu erwarten war und schleunigst verbessert werden muss, will man diese Saison in irgendeiner Form um die Playoffs mitspielen.

Da kommen die New York Jets gerade recht möchte man sagen. Kingsbury und Kyler sind gefragt und finden heute hoffentlich wieder zurück in die Spur. Auch die Defensive hat heute die Möglichkeit gegen Backup QB Flacco und eine völlig harmlose Jets Offense etwas gut zu machen. Eine gute Analyse dazu von Adrian Franke findet ihr hier auf SPOX.

Starspieler wie beispielsweise der bisher unsichtbare Chandler Jones, welche diese Woche von GM Keim für ihre nicht dem Salär entsprechenden Auftritte getadelt wurden, müssen Leistung auf den Platz bringen. Für Chandler Jones sollte das durch den erwarteten Ausfall von Super-Rookie LT Mekhi Becton noch leichter gemacht werden.

Gelingt die rundum nötige Steigerung wird man heute Abend zurück auf die Siegerstrasse finden und mit einem «Winning Record» in die schwierige Phase der Saison gehen. Go Cards!

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp

IMPRESSUM | DATENSCHUTZERKLÄRUNG

©2020 German Birdgang e.V. | Erstellt von Webbutze Hamburg