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MICHAL MENET | CENTER | PENN STATE

MICHAL MENET | CENTER | PENN STATE

von Dominik Hoch

Runde 7, Pick 247

Alter | 23
Geburtsort | Reading, Pennsylvania
Grösse | 1.93m
Gewicht | 138kg

Michal Menet stammt ursprünglich aus Birdsboro und ging auf die Exeter High School in Reading, beides in Bundesstaat Pennsylvania. Dort begann er auch Football zu spielen und wurde vornehmlich als Offensive und Defensive Lineman eingesetzt, dazu kamen sporadische Snaps als Tight End.

Für seine Leistungen wurde er mit vier von fünf Sternen bewertet und zog somit auch die Aufmerksamkeit grosser Colleges auf sich. Darunter war auch die Penn State University, für welche sich Michal Menet entschied und für drei Jahre als Starter, inklusive zwei Jahren als Captain, für die Nittany Lions auflief.

Von NFL Scouts wird er als beständiger College-Starter mit guter Masse und Kraft, um mit seinen direkten Gegenspielern klarzukommen. Schwächen offenbaren sich aber, wenn es mehr Reichweite und Reaktionsgeschwindigkeit braucht. Es fehle ihm an idealer Länge und Athletik.

Michal Menet hat keinen leichten Weg vor sich und muss die Coaches mit Einsatz und Lernfähigkeit von sich überzeugen. Auf der Position des Centers ist Rodney Hudson gesetzt und haben die Cardinals mit Lamont Gaillard und Max Garcia zwei valable Ersatzspieler. GM Keim hat bereits bestätigt, dass Menet auch die Positions des Guards lernen soll und Vielseitigkeit von ihm und den Trainern sehr geschätzt wird.

Als Vorbild und Motivation kann er den ehemaligen Cardinals Center A.Q. Shipley nehmen. Ebenfalls von der Penn State Universität in die NFL gekommen, wurden ihm ähnlich Stärken und insbesondere Schwächen attestiert. Ihm gelang es trotzdem eine lange und erfolgreiche NFL Karriere hinzulegen.

Kommt Menet auch nur an sowas heran und etabliert sich im Kader der Cardinals, sei dies als Back-Up oder in ein paar Jahren sogar noch mehr, gelang unserem Team aus Arizona ein sehr guter Siebtrundenpick.

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JAMES WIGGINS | SAFETY | CINCINNATI

JAMES WIGGINS | SAFETY | CINCINNATI

von Valentin Lebrun

Runde 7, Pick 244

Alter | 24
Geburtsort | Miami, Florida
Größe | 1,83m
Gewicht | 93kg

 

Wiggins verbrachte sein High-School Zeit an der South Dade und konnte dort bei zehn Einsätzen nur ein Tackle setzen. Auf dem College steigerte er seine Leistung deutlich und in seiner Sophomore Season, also in seinem zweiten Footballjahr, gelangen ihm 54 Tackles, fünf Pass Break Ups und vier Interceptions, von denen drei Spielentscheidend waren.

Das wäre der Beginn einer möglicherweise sehr erfolgreichen Karriere für Wiggins gewesen, wenn er sich 2019 in der Preseason nicht das Kreuzband gerissen hätte. 2020 war er dann wieder Einsatzbereit, konnte aber nicht an seine Leistungen vor der Verletzung anknüpfen. Trotzdem reichte es am Ende für 32 Tackles, 6 Pass Break Ups und einer Interception. Das Bowl Spiel des Teams konnte er dann wiederum aufgrund einer weiteren Verletzung nicht bestreiten.

 

Wiggins ist ein guter Safety, wenn es darum geht, vor allem gerade Passrouten zu blocken und zu unterbinden. In der Vergangenheit tat er sich bei Querpässen oder bei Richtungswechseln von Receivern ein bisschen schwer. Es wird ihm daher eine etwas langsame Reaktionsfähigkeit angekreidet. Mit gerade mal 1,80 Meter wird er möglicherweise auch gegen Tight Ends Schwierigkeiten haben sich durchzusetzen.

Seine Stärken, liegen vor allem in seiner Schnelligkeit und Kraft. Ebenso ist er ein sehr explosiver Safety, der durch seine harten Tacklings den Ballempfänger häufig zum Ballverlust bringt. Er geht, wenn er gut steht auch häufig auf den Ball zu, um einen inkompletten Pass oder sogar eine Interception zu erzwingen. Wenn er Leute angreift, die den Weg zum Ballträger versperren bleibt er trotz der Ablenkung immer auf den Ballträger fokussiert und verliert ihn nicht aus den Augen.

Zu seinen Schwächen gehören unter anderem die Routenerkennung der Receiver. Das bedeutet, dass die Receiver aufgrund seiner noch mangelnden Reaktionsschnelligkeit und Routenerkennung sehr häufig Distanz zu ihm gewinnen könnten und dann entsprechend den Ball leicht fangen könnten. Auch auffällig war, dass er sich beim Covern von Spielern selten nach dem Ball drehte, um ihn abzufangen. Auffällig in der Vergangenheit war auch, dass er Schwierigkeiten hatte mögliche Interceptions auch tatsächlich in den Händen festzuhalten.

 

Wiggins stellt sich als guter später Pick heraus, der hier und da Mängel im Covern aufweist. Sollte er jedoch durch seinen Weg in die NFL und seine Chance nutzen und nochmal einen weiten Schritt nach vorne in seiner Entwicklung machen, könnte er sich als gute Unterstützung herausstellen.

Die Frage ist, inwiefern er sein Potenzial noch weiter entwickeln kann und möchte. Vielleicht ist der Sprung in die NFL der entscheidende Motivationsfaktor, um ihn zu besseren Leistungen zu motivieren. Momentan haben die Cardinals keinen Starterbedarf auf der Safety Position. Wiggins wurde sehr wahrscheinlich für die Tiefe auf der Position gewählt und könnte sich als ungeschliffener Rohdiamant herausstellen, aus dem noch viel rauszuholen ist.

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TAY GOWAN | CORNERBACK | CENTRAL FLORIDA​

TAY GOWAN | CORNERBACK | CENTRAL FLORIDA

von Sebastian Souls

 

Runde 6, Pick 223

 

Alter | 23
Geburtsort | Covington, Georgia
Größe | 1,88m
Gewicht | 83kg

 

Tay Gowan ging auf die Newton High-School in seinem Heimatort Covington. Er wurde in seiner High-School Zeit ins First Team All-State gewählt. ESPN stufte ihn als Nummer 9 Junior Cornerback der Nation ein. Bevor er auf die University of Central Florida ging, bestritt Gowan 3 Spiele für die Miami University in Ohio, ehe er ans Butler Community College in Kansas wechselte.

 

Er entschied sich dann aber für einen erneuten Wechsel, diesmal nach Florida zur UCF. Für diese bestritt er 9 von 12 Spielen, bevor er sich dazu entschloss die letzte Saison während der Pandemie auszusetzen, da er positiv getestet wurde und so auch seine Familie schützen wollte. 

 

In Florida gelangen ihm 31 Tackles darunter ein Tackle for Loss, zwei Interceptions und acht abgewehrte Pässe. 

 

Stärken
– Gute CB Instinkte 
– Motivation
– Stark gegen Underneath Routes

 

Schwächen
– Stärke
– Probleme gegen Speed Route Runners
– Wenig Erfahrung/Absolvierte Spiele

 

Tay Gowan ist aufgrund seiner mangelnden College Erfahrung erst spät gepickt worden. Er muss definitiv hart an sich arbeiten, um den Sprung in den finalen Kader zu schaffen. Dennoch kann man mit diesem Pick in der sechsten Runde von einem Steal sprechen. PFF sah ihn zum Beispiel als Top 100 Spieler.

 

Er scheint aber die späte Wahl als besondere Motivation zu nehmen. Mit Alford und gerade mit Butler hat er zwei Erfahrene CBs im Kader, um seine Entwicklung weiter voranzubringen. Ein spannender Spieler mit viel Upside. 

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VICTOR DIMUKEJE | LINEBACKER | DUKE

VICTOR DIMUKEJE | LINEBACKER | DUKE

von Sebastian Souls

 

Runde 6, Pick 210

Alter | 21
Geburtsort | Baltimore, Maryland
Größe | 1,91m
Gewicht | 120kg

 

Dimukeje ging auf die The Boys Latin School. Über seine Highschool Zeit ist wenig bekannt. Er bekam zahlreiche College Angebote von Penn State, Michigan State, Virginia Tech und eben auch von der Duke University aus North Carolina. Auf dem College spielte er als Defensive End für die Blue Devils.

Der 3-Sterne Recruit erreichte in seiner gesamten College Laufbahn 80 Tackles, 21,5 Sacks. Insgesamt absolvierte Dimukeje 46 Spiele für die Blue Devils. 2018 gewann er mit der Duke University den Independence Bowl, als man sich gegen die Temple University durchsetzte.

 

Stärken:
– Physischer Verteidiger
– Effektive Hände
– Athletisch

Schwächen:
– Durschnittlicher Pass-Rush
– Zu limitiert, wenn im Block hängen bleibt
– Probleme bei seitlichen Rushes

 

Eindeutigs 6th Round Talent. Bei so einem späten Pick kann man nicht davon ausgehen, dass er direkt einen Impact haben wird. Es ist abzusehen, dass Dimukeje eine Depth-Verpflichtung ist. Darüber hinaus ließen die Cardinals schon verlauten, dass er als Rush Linebacker eingeplant ist, wofür er sich zuerst als Special Teamer einen Kaderplatz ergattern muss. Er erinnert mit seiner Hand Koordination an Markus Golden.

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MARCO WILSON | CORNERBACK | FLORIDA

MARCO WILSON | CORNERBACK | FLORIDA

von Andreas

Runde 4, Pick 137

Alter | 22
Geburtsort | Fort Lauderdale, Florida
Größe | 1,85m
Gewicht | 87kg

 

In der vierten Runde des NFL Drafts 2021 wählten die Arizona Cardinals den Florida Gators Cornerback Marco Wilson. Der 22 – jährige Red Shirt Junior spielte als Jugendlicher an der American Heritage School in Fort Lauderdale, ehe er sich als 4-Star-Athlete für die Florida Gators entschieden hat.

Als “True Freshman” durfte er gleich in seiner ersten Saison spielen, in welcher er in 11 Spielen 10 Pässe abwehrte und insgesamt an 34 Tackles beteiligt war. Nach einer vielversprechenden Debüt-Saison verpasste er sein Sophomore Year verletzungsbedingt. Er riss sich im zweiten Spiel gegen die Kentucky Wildcats das Kreuzband, weswegen er das “Red Shirt” bekam. Im dritten Jahr seiner College Karriere meldete er sich mit einer starken Saison zurück, in welcher er in 12 Spielen unter anderem drei Bälle der gegnerischen Quarterbacks abgefangen hat. Zwar stagnierte er in der darauffolgenden Saison leistungstechnisch, das hinderte ihn nicht sich für den Draft anzumelden. 

Berühmtheit im negativen Sinn erlangte er im Dezember 2020 gegen die LSU Tigers. Die Gators sahen schon wie der sichere Sieger aus, ehe Marco Wilson sein Schuh vor Freude in den Himmel warf. Das führte dazu, dass die Tigers ein neues First Down erhielten und den Drive mit einem game winning Field Goal beenden konnten.


Stärken:
– Vielseitig einsetzbar
– Gefährlicher Blitzer 
– Sicherer Tackler

Schwächen:
– Wenig Press-Coverage erfahrung
– Technisch noch zu roh
– Inkonstanz

 

Marco Wilson gilt als sehr athletischer Spieler der viel Potenzial hat. Er muss aber noch an seiner Technik in Press-Coverage und in der Pass-Verteidigung arbeiten. Sonst hat er die physischen Voraussetzungen um sich als Starter auf einer der Cornerback Positionen zu etablieren.
Die German Birdgang heißt CB Marco Wilson herzlich Willkommen!

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RONDALE MOORE | WIDE RECEIVER | PURDUE

RONDALE MOORE | WIDE RECEIVER | PURDUE

von Valentin Lebrun

 

Runde 2, Pick 49

Alter | 20
Geburtsort | New Albany, Indiana
Größe | 1,75m
Gewicht | 82kg

 

Rondale Moore begann seine Sportlerkarriere zunächst als Basketballer auf der New Albany High School. Er entschied sich dann aber gegen den Basketball, und fand seine Bestimmung im Football, weshalb er dann auf die Trinity High School in St. Matthews Michigan wechselte. Nachdem er im Football erfolgreich war, entschied er sich auf die Purdue University zu gehen, um bei den Purdue Boiler Makers eine Chance auf die NFL zu bekommen.

Rondale Moore, auf ihn könnte eine besondere Redewendung zutreffen. Klein aber fein.

Wenn man sich einen Wide Receiver vorstellt, denkt man an einen langen großen schnellen Spieler, doch unser Zweitrunden-Pick sieht etwas anders aus. 1,75 Meter ist für einen Wide Receiver tendenziell eher klein. Moore überzeugt hauptsächlich durch Schnelligkeit und Wendigkeit.

Schaut man sich unsere Wide Receiver an, merkt man, dass die meisten unserer Receiver eher Deep Targets sind. De Andre Hopkins, A.J. Green, Christian Kirk, Andy Isabella und eventuell Larry Fitzgerald im Slot, bei dem man noch nicht weiß, ob er seinen Vertrag nochmal verlängert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Cardinals sich in der zweiten Runde nachdem Cornerback Asante Samuel vergriffen war für einen Wide Receiver entschieden haben.

Seine eher ungeeignete Größe sollte kein großes Hindernis sein, dass Moore ein fester Bestandteil der Cardinals wird. Gerade als Slot Receiver, wie Fitzgerald es zum Beispiel ist, ist Wendigkeit und Geschwindigkeit von großem Vorteil, während die Größe eine eher untergeordnetere Rolle spielt.

Keim und Kingsbury haben mit Moore eine etwas versteckte Lücke gefüllt. Sie teilten in einer Pressekonferenz mit, dass sie Moore als Returner einsetzen werden. Wer sich die Cardinals in näherer Vergangenheit angeschaut hat weiß, dass die Punt und Kickreturner keine besonders gute Leistung zeigten. Moore soll diese Lücke nun endlich füllen und eine größere Rolle zunächst als Returner übernehmen.

Interessant wird sein, wie es auf der Receiver Position weitergeht. Denkbar ist, dass Moore Andy Isabella den Platz streitig machen wird. Schaut man sich die Leistungen von Moore an, war er vor allem 2018 sehr stark. In 13 Spielen sammelte er damals mit 114 Receptions 1258 Yards und 14 Touchdowns. Die letzten beiden Spielzeiten verbachte Moore verletzungsbedingt eher inaktiv und war nur insgesamt 7 Spiele auf dem Feld.

Das Moore gedraftet wurde könnte ein Indikator dafür sein, das Fitzgerald sein Karriereende anstrebt, was aktuell aber auch nur reine Spekulation ist. Was man sicher sagen kann, ist das Andy Isabella nun einen ernst zu nehmenden Konkurrenten hat. Ob Moore das Zeug zum Starter hat, bleibt abhängig davon, ob er an seine Leistungen von 2018 auch in der NFL anknüpfen kann. Ich glaube, dass man ihn aber erstmal aufbauen muss, bevor er als Wide Receiver starten kann. Es ist denkbar, dass er sich als Returner behaupten können wird und wenn er da sein Können unter Beweis stellt, kann es passieren, dass er Isabellas Platz einnehmen wird.

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ZAVEN COLLINS | LINEBACKER | TULSA

ZAVEN COLLINS | LINEBACKER | TULSA

von Sebastian Souls

 

Runde 1, Pick 16

Alter | 21
Geburtsort | Tulsa, Oklahoma
Größe | 1,93m
Gewicht | 117kg

Collins besuchte die Hominy High School und spielte dort Football als Quarterback, Linebacker und Safety. Seine College Zeit verbrachte er an der University of Tulsa und spielte dort als Linebacker für die Tulsa Golden Hurricanes. 

In seinem ersten Jahr am College bestritt er 12 Spiele wovon er 10 mal als Starter aufgestellt war. Er hatte dabei 85 Tackles, 1,5 Sacks, sowie eine Interception. Als Sophomore in 2019 konnte Collins seine Werte verbessern und kam so auf 97 Tackles und zwei Sacks. In seiner letzten Saison, welche aufgrund der Coronapandemie verkürzt wurde, kam er auf 54 Tackles und konnte insgesamt vier Sacks erzielen. Am Ende seiner College Laufbahn erhielt Zaven Collins einige Auszeichnungen, wie die Bronko Nagurski Trophy, den Chuck Bednarik Award und den Lombardi Award. 

Stärken:
– Explosiv
– Hohe Spielintelligenz 
– Sehr gute Körperkontrolle
– Variabilität in Rush/Pass Defense Plays

Schwächen:
– Höchstgeschwindigkeit ausbaufähig
– Mangelnde Konstanz bei Gap angriffen 

In vielen Mock Drafts und von vielen Experten wurde Collins als Mid bis Late Round Pick der ersten Runde gehandelt. Die Cardinals wählten ihn in der ersten Runde an Position 16. (NFL.com Grade A-) 

Die Cardinals bekommen einen ähnlichen Spielertyp wie Isaiah Simmons. Er wird mit Hall of Famer Brian Urlacher oder Vikings viermaligen Pro-Bowler Anthony Barr verglichen. Er ist ein allround Talent und ist dadurch kein reiner Pass oder Rush Defender. Collins sollbei den Cardinals die Rolle des Mike Linebackers, welche oft als “Quarterback der Defense” beschrieben wird, übernehmen und lieber früher als später Hicks ersetzen. Nach den Aussagen von Cardinals GM Steve Keim führte man mit Zaven das beste Interview aller Prospects. Keim sagte auch angesprochen auf Gewicht und Größe von Simmons und Collins man könnte zwei Bäume in der Mitte des Feldes haben. HC Kliff Kingsbury erwartet aufgrund des Talentes von Zaven Collins, dass dieser relativ früh zum Einsatz kommen könnte. 

Dieser Pick ist bei vielen Fans und auch Experten sehr umstritten, da Linebacker nicht das höchste Need war. Aber so wie das Draftboard fiel und man laut Keim keine Position erzwingen wollte, habe man den besten verfügbaren Spieler gewählt.

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Kaderanalyse Defense

Kaderanalyse Defense

von Joshua F.

Unsere Defense – das Sorgenkind unseres Teams. Wohingegen sich unsere Offense in der vergangenen Saison drastisch verbessert hatte, konnte unsere Defense nicht den erhofften Sprung machen. Mit einer der schlechtesten Defense der Liga letztes Jahr konnte man schon beinahe vorhersagen, dass wir die Bedürfnisse unserer Defense vermehrt in der Offseason forcieren würden. Dem geschuldet, sehen wir in der diesjährigen Kaderanalyse eine ganze Reihe an neuen Namen und Gesichter die unsere Defense dabei unterstützen sollen, ein gewisses Maß an Stabilität zu erlangen und sich im Vergleich zum Vorjahr drastisch zu verbessern.

 

Defensive Line:
Angelo Blackson, Rashard Lawrence, Zach Allen, Leki Fotu, Jordan Phillips, Corey Peters

In unserer Defensive Line finden sich wohl die wenigsten derselben Spieler auf der jeweiligen Position wieder. Lediglich Corey Peters und Zach Allen hatten im letzten Jahr bereits Spiele für uns bestritten, wobei Zach Allen die Saison aufgrund einer Verletzung nicht zu Ende bringen konnte. Sich den beiden anschließen tun sich unsere beiden Rookies aus dem diesjährigen Draft Leki Fotu und Rashard Lawrence. Beide haben entlang des Trainingscamps bereits eine Menge Lob einfangen können und von ihnen wird erwartet, dass sie bereits in ihrer ersten Season bei uns einen erheblichen Impact haben können. Zuletzt hat vergangene Woche Angelo Blackson, Michael Dogbe aus dem 53-Mann Kader verdrängen können. Angelo Blackson hat mehr Spiele für die Texans bestritten als Dogbe für die Cardinals. Anhand seiner Erfahrung aber auch aufgrund seines „Alabasta“ Körpers wird erwartet, dass er gegenüber Michael Dogbe eine deutliche Verbesserung darstellt.

 

Outside Linebacker:
Chandler Jones, Devon Kennard, Haason Reddick, Dennis Gardeck, Kylie Fitts

Im letzten Jahr hatte Chandler Jones knapp 50% aller Sacks in unserem Team gesammelt, indem er 19.5 aller 40 Sacks zu verbuchen hatte. Es wurde deutlich das Chandler Jones neue Partner zum Luftgitarre spielen brauchte. Mit der Akquisition von Devon Kennard, der eine herausragende 2019 Season bei den Lions gespielt hatte, soll ein neuer Partner gefunden worden sein. Der fehlenden Kadertiefe letztes Jahr war geschuldet, dass unserer früherer First Round Pick Haason Reddick kaum Snaps als OLB spielen konnte, sondern bei den meisten Snaps als ILB fungieren musste. Nun, da diese Tiefe wieder gegeben ist, wird erwartet, dass er seine Fähigkeiten in vollem Umfang ausschöpfen kann und auch er wieder wesentlich bessere Leistungen zeigen wird. Zur Entlastung dienen Dennis Gardeck und Kylie Fitts, die im Dezember letzten Jahres vom Practice Squad aktiviert worden sind und diese Season von Anfang an in dem 53-Mann Kader Platz finden.

 

Inside Linebacker:
Ezekiel Turner, Isaiah Simmons, Tanner Vallejo, Jordan Hicks, De`Vondre Campbell

Angeführt von Jordan Hicks, der in seinem ersten Jahr bei den Cardinals bereits ordentlich Eindruck hinterlassen hatte, gestalten sich unsere ILB ebenso neu wie unsere DL. Abgesehen von Ezekiel Turner und Tanner Vallejo die bereits letztes Jahr Spiele für uns bestritten und für Tiefe auf der Position gesorgt haben, gliedern sich zwei neue Spieler ein von denen erwartet wird die meisten Snaps auf der Position zu spielen. Zum einen haben wir De`Vondre Campbell in der Offseason von den Atlanta Falcons akquiriert. Dort hatte er, ebenso wie Devon Kennard bei den Lions, eine sehr gute Saison gespielt. Unterstützend wird hierbei unser diesjährige First Round Draft Pick Isaiah Simmons wirken. Isaiah Simmons ist unglaublich athletisch, vor allem für seine Größe von 1.95 Meter und sein Gewicht von knapp 110 Kilo. Er lief beim NFL Combine den 40 Yard Dash in 4.39 Sekunden, schneller als die meisten Wide Receiver und Tight Ends. Als „Freak of Nature” spielte er am College nicht nur Line Backer (120 Snaps), sondern auch Safety (218 Snaps), Slot Cornerback (286 Snaps), OLB (160 Snaps) und Perimeter/Outside Cornerback (17 Snaps). Gehandelt als der wohl vielseitigste Spieler im gesamten NFL Draft können wir gespannt darauf sein, wie vielseitig Vance Joseph Isaiah Simmons einsetzen wird. Seinen Talenten geschuldet können wir aber davon ausgehen, dass er unmittelbar großen Einfluss in unserer Defense haben wird. Beide, Campbell und Simmons, sollen uns dabei helfen unsere Tight End Coverage zu verbessern und den Lauf des Gegners besser unter Kontrolle zu bringen. Beides waren mit die größten Schwächen unserer Defense im vergangenen Jahr.

 

Cornerback:
Dre Kirkpatrick, Patrick Peterson, Kevin Peterson, Byron Murphy

Für die meisten stellen sich bei unseren Cornerbacks die größten Fragezeichen in diesem Jahr. Nicht nur haben es derweilen nur 4 Cornerbacks in den 53-Mann Kader geschafft, dazu kommt ebenfalls, dass einer der Cornerbacks, Dre Kirkpatrick, noch kein Spiel für uns bestritten hat und der Rest unserer Cornerbacks, Patrick Peterson eingeschlossen, nicht die besten Zahlen im letzten Jahr verzeichnen konnten. Nicht umsonst war unsere Secondary wohl der schwächste Teil unserer Defense letztes Jahr.

Dennoch gibt es auch hier Hoffnungsschimmer, auf die sich aufbauen lässt. Patrick Peterson spielt dieses Jahr (hoffentlich) eine volle Saison, nachdem er letztes Jahr die ersten 6 Jahre gesperrt gewesen war, Dre Kirkpatrick ist bereits mit Vance Joseph und seinem Spielsystem, aus der gemeinsamen Zeit bei den Cincinnati Bengals, vertraut und Byron Murphy wird dieses Jahr, vorausgesetzt das sich weder Patrick Peterson noch Dre Kirkpatrick verletzten, dazu in der Lage sein, hauptsächlich als Slot Cornerback zu fungieren. Damit wird er zurück in seine Komfortzone geschickt und kann seine Fähigkeiten besser zur Geltung bringen. Auch von Murphy darf erwartet werden, dass er in seiner zweiten Season erhebliche Fortschritte machen wird.

 

Safety:
Charles Washington, Chris Banjo, Budda Baker, Jalen Thompson, Deionte Thompson

Auch unsere Safeties, mit Ausnahme von Budda Baker, haben letztes Jahr nicht allzu gut abgeschnitten. Während Budda Baker alle Safeties in der Liga in Tackles anführt und seine Präsenz besonders in der gegnerischen Pocket wahrnehmen hat lassen, haben unsere letztjährigen Rookies Jalen und Deionte Thompson noch nicht richtig Tritt in der NFL fassen können. Dennoch sollen beide entlang der Trainingscamp herausragende Fortschritte gemacht haben. Insofern ist es nicht überraschend zu sehen, dass es beide in das 53-Mann Roster geschafft haben. Mit Chris Banjo haben sie einen Veteran, der hierbei für die Tiefe auf der Position sorgt. Von Charles Washington wird erwartet, dass er nicht nur als Safety in Erscheinung tritt, sondern vor allem in den Special Teams seinen Impact einfließen lässt.

 


 

Der Verfassung unserer Defense letztes Jahr geschuldet, war eine radikale Veränderung zu erwarten. Viele neue Gesichter die nicht nur für die quantitative Tiefe auf jeder Position sorgen, sondern auch für die qualitative Tiefe. Vor allem in Jordan Phillips, Devon Kennard, De`Vondre Campbell haben wir Spieler für unsere Kader akquiriert, die hoffentlich ihre spielerische Exzellenz aus ihren alten Vereinen zu uns mitbringen. Die Erwartungen an unsere Rookies Leki Fotu und Rashard Lawrence könnten nicht höher sein. Aber besonders auf Isaiah Simmons sollte in dieser Season immer mindestens ein Auge gerichtet sein. Auch wenn kaum Änderungen entlang der wohl schwächsten Positionen des letzten Jahres, nämlich der der Cornerbacks und Safeties, vorgenommen worden sind, lässt sich keineswegs abstreiten, dass die Verbesserungen auf den anderen Position dafür sorgen, dass sich auch unsere Secondary verbessern sollte. Sie wirken komplementär und sorgen für Entlastung auf der Position, auf der wir am verwundbarsten sind.

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Kaderanalyse Offense

Kaderanalyse Offense

von Valentin Lebrun

Was für ein Draft, was für eine Offseason. Wir gucken uns heute an, wie die Cardinals in der Offense aufgestellt sind. Schaut man sich hierbei die Namen an, ist man zumindest auf dem Papier gut aufgestellt. Ob das Team seinem Namen auf dem Platz auch alle Ehre machen kann bleibt abzuwarten.

 

Quarterback:
Kyler Murray, Brett Hundley, Chris Streveler

Nachdem die Cardinals letzte Season Kyler Murray drafteten, ist die Rolle des Starters klar. Murray konnte gute Leistungen zeigen und es ist zu erwarten, dass er sich im zweiten Jahr nochmal steigern wird. Er hatte vergangene Season einige Sacks sich selbst zuzuschreiben, da er sich in der ein oder anderen Situation zu schwer vom Ball trennen konnte. Er ist ein flexibler, mobiler Quarterback und wirft den Ball wenn er genügend Zeit hat besonders platziert auf den Receiver, sodass auch meist nur der Mitspieler den Ball gefangen bekommt. Wer als Back Up eingesetzt wird ist noch nicht zu 100% sicher, allerdings kann man hier davon ausgehen, dass Brett Hundley bei einer Verletzung Murrays das Ruder übernimmt.

 

Running Back:
Kenyan Drake, Chase Edmonds, Eno Benjamin

Wer hier Starter ist, ist nach der letzten Season wohl selbsterklärend. Kenyan Drake war ein smarter Move der Cardinals und sollte auch in der neuen Season wieder einer der Protagonisten bei den Cardinals werden. Mit Chase Edmonds hat man einen soliden und konstanten Running Back, der schon öfters zeigen konnte, was er auf dem Kasten hat.

Kurz vor dem Saisonstart trennte man sich von D.J. Foster und steckte ihn ins Practice Squad. Der dritte RB im Roster wird Eno Benjamin heißen, über den bisher nur wenig bekannt ist. Jedoch konnte er in dem offiziellen Scrimmage im Training Camp eine überzeugende Leistung und den ein oder anderen guten Lauf zeigen.

 

Wide Receiver:
Larry Fitzgerald, Christian Kirk, DeAndre Hopkins, Trent Sherfield, Andy Isabella, KeeSean Johnson

Der Hopkins Deal ist durch, die Cardinals haben mit ihm eine Verlängerung unterzeichnet und nun ist er einer der highest paid players der NFL. Klar ist, die Cardinals haben sich ein Ausnahmetalent zu einem guten Preis gekrallt und Hopkins ist auf der WR Position ein riesiges Upgrade.

Vergangene Season hatte Murray größtenteils eher undankbare Arbeitskollegen, aus denen sich kein #1Receiver so richtig 100% rauskristallisierte. Dies hat nun ein Ende. Mit Hopkins hat man dem Kingsbury Air Raid System einen großen Gefallen getan, da bei dem System, der #1 Receiver bei Möglichkeit auf dem schnellsten Weg angespielt werden soll. Ansonsten hat sich auf der WR Position nicht mehr viel getan. Man kann davon ausgehen, dass Hopkins, Fitzgerald und Christian Kirk die drei Hauptakteure sein werden. Von der Tiefe her sind die Cardinals aber mit den anderen WRs insgesamt gut aufgestellt.

 

Tight End:
Dan Arnold, Maxx Williams, Darrell Daniels

Die Tight End Position ist mit Maxx Williams und Dan Arnold besetzt. Wenn einer von beiden zum Einsatz kam, konnten sie meist überzeugen. Welche Rolle die Tight End Position bei den Cardinals spielen wird, bleibt abzuwarten. Die Chemie zwischen Murray und den Tight Ends war vergangene Season aber gut, daher kann man davon ausgehen, dass die TEs nicht nur zum Blocken da sein werden.

 

Center und Guard:
Justin Pugh, J.R. Sweezy, Mason Cole, Lamont Gaillard, Max Garcia, Justin Murray

Kommen wir nun zur instabilsten Position der Cardinals. Die O-line war vergangene Saison mehr schlecht als recht. Dieses Bild setzt sich von Jahr zu Jahr bei den Cardinals fort.

Doch es ist nicht alles so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht und der Trend geht aufwärts. Anfang der vergangenen Season war die O-line noch sehr wacklig und Murray hatte nur sehr wenig Zeit den Ball loszuwerden. Der O-Line konnte man aber ebenso wie Kyler Murray beim Wachsen und Erfahrung sammeln zusehen. Je später es in der Season wurde, desto konstanter und sicherer wirkte die O-line, bis sie tatsächlich als annehmbare O-line arbeitete.

 

Offensive Tackle:
D.J. Humphries, Joshua Miles, Kelvin Beachum, Josh Jones

Die Tackle Position hat sich kaum verändert. Humphries ist dort wohl der bekannteste Name. Jedoch kam in der Offseason Kelvin Beachum von den Jets nach Arizona. Der langjährige Veteran könnte sich als Fels in der Brandung erweisen und eine weitere konstante neben Humphries werden.

Natürlich ist in der O-Line, innen sowie außen, noch Luft nach oben, aber auch hier wurde Abhilfe geleistet. Man holte sich im Draft in der dritten Runde einen potenziellen First-Rounder mit Josh Jones. Er ist bei den Cardinals im Roster mit drinnen und konnte dementsprechend einen guten Eindruck hinterlassen. Ob und wie er eingesetzt wird bleibt abzuwarten.

 

 


 

Abschließend kann man sagen, dass die Offense an einigen Stellen Upgrades gebraucht hat. Diese Needs wurden aber gut gefüllt, weshalb wir in der Offense nochmal eine Steigerung verglichen zur vergangenen Saison erwarten dürfen.

Die Neuzugänge können sich definitiv sehen lassen und die Liste guter, erfahrener Spieler ist länger geworden. Die Spielerliste klingt auf jeden Fall vielversprechend und lässt in eine erfolgreiche Zukunft blicken. Ob diese Season schon den großen Erfolg bringt bleibt abzuwarten.

Dafür jetzt schon eine Prognose abzugeben ist aber leider unmöglich, da das Team noch nichts zeigen konnte. Vielleicht ist aber gerade diese Unberechenbarkeit der Punkt, der den Cardinals einen kleinen Vorteil bringt.

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Beachum Favorit als Right Tackle​

Beachum Favorit als Right Tackle

von Dominik Hoch

Als der wahrscheinlich gesetzte Marcus Gilbert die “Opt-Out Option” zog, öffnete sich auf Right Tackle die Rolle des Starters. Justin Murray und Josh Jones waren die ersten Anwärter darauf, unterdessen scheint sich ein erst kürzlich verpflichteter Free Agent vor die beiden geschoben zu haben.

Dies lässt sich aus den Kommentaren von General Manager Steve Keim, Head Coach Kliff Kingsbury und O-Line Coach Sean Kugler herauslesen. Kelvin Beachum komme mit der Umstellung von der linken auf die rechte Seite sehr gut klar und überzeuge bei seinen Trainingseinsätzen. Wenn Beachum dieser Wechsel in der Tat ohne grössere Probleme gelingt, ist es nichts als logisch, dass er sich den Job als Starter auf Right Tackel erobert. Er ist in diesem Szenario aktuell die beste Option was Qualität und insbesondere Erfahrung angeht.

Das hat nicht zu bedeuten, dass Coach Kugler und Co. mit Justin Murray und Rookie Josh Jones unzufrieden sind. Das Gegenteil scheint der Fall, schenkt man ihren Kommentaren Glauben.

Justin Murray, der letzte Saison zum Starter wurde und angesichts der Umstände passable Leistungen zeigte, soll aufgrund seiner variablen Einsatzmöglichkeiten, als erster Back-Up aufgebaut werden. Rookie Josh Jones bekommt die nötige Zeit, um sich an die NFL zu gewöhnen. Es wäre vermessen zu glauben, man könne den Drittrunden-Pick nach einer massiv reduzierten Offseason, einem gekürzten Training Camp und ganz ohne Preseason Erfahrung direkt als RT Starter aufstellen, ohne dass das in einem Desaster resultiert.

Die Offensive Line wird folglich wohl so aussehen:
LT | D.J. Humphries
LG | Justin Pugh
C | Mason Cole
RG | J.R. Sweezy
RT | Kelvin Beachum

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