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MICHAL MENET | CENTER | PENN STATE

MICHAL MENET | CENTER | PENN STATE

von Dominik Hoch

Runde 7, Pick 247

Alter | 23
Geburtsort | Reading, Pennsylvania
Grösse | 1.93m
Gewicht | 138kg

Michal Menet stammt ursprünglich aus Birdsboro und ging auf die Exeter High School in Reading, beides in Bundesstaat Pennsylvania. Dort begann er auch Football zu spielen und wurde vornehmlich als Offensive und Defensive Lineman eingesetzt, dazu kamen sporadische Snaps als Tight End.

Für seine Leistungen wurde er mit vier von fünf Sternen bewertet und zog somit auch die Aufmerksamkeit grosser Colleges auf sich. Darunter war auch die Penn State University, für welche sich Michal Menet entschied und für drei Jahre als Starter, inklusive zwei Jahren als Captain, für die Nittany Lions auflief.

Von NFL Scouts wird er als beständiger College-Starter mit guter Masse und Kraft, um mit seinen direkten Gegenspielern klarzukommen. Schwächen offenbaren sich aber, wenn es mehr Reichweite und Reaktionsgeschwindigkeit braucht. Es fehle ihm an idealer Länge und Athletik.

Michal Menet hat keinen leichten Weg vor sich und muss die Coaches mit Einsatz und Lernfähigkeit von sich überzeugen. Auf der Position des Centers ist Rodney Hudson gesetzt und haben die Cardinals mit Lamont Gaillard und Max Garcia zwei valable Ersatzspieler. GM Keim hat bereits bestätigt, dass Menet auch die Positions des Guards lernen soll und Vielseitigkeit von ihm und den Trainern sehr geschätzt wird.

Als Vorbild und Motivation kann er den ehemaligen Cardinals Center A.Q. Shipley nehmen. Ebenfalls von der Penn State Universität in die NFL gekommen, wurden ihm ähnlich Stärken und insbesondere Schwächen attestiert. Ihm gelang es trotzdem eine lange und erfolgreiche NFL Karriere hinzulegen.

Kommt Menet auch nur an sowas heran und etabliert sich im Kader der Cardinals, sei dies als Back-Up oder in ein paar Jahren sogar noch mehr, gelang unserem Team aus Arizona ein sehr guter Siebtrundenpick.

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JAMES WIGGINS | SAFETY | CINCINNATI

JAMES WIGGINS | SAFETY | CINCINNATI

von Valentin Lebrun

Runde 7, Pick 244

Alter | 24
Geburtsort | Miami, Florida
Größe | 1,83m
Gewicht | 93kg

 

Wiggins verbrachte sein High-School Zeit an der South Dade und konnte dort bei zehn Einsätzen nur ein Tackle setzen. Auf dem College steigerte er seine Leistung deutlich und in seiner Sophomore Season, also in seinem zweiten Footballjahr, gelangen ihm 54 Tackles, fünf Pass Break Ups und vier Interceptions, von denen drei Spielentscheidend waren.

Das wäre der Beginn einer möglicherweise sehr erfolgreichen Karriere für Wiggins gewesen, wenn er sich 2019 in der Preseason nicht das Kreuzband gerissen hätte. 2020 war er dann wieder Einsatzbereit, konnte aber nicht an seine Leistungen vor der Verletzung anknüpfen. Trotzdem reichte es am Ende für 32 Tackles, 6 Pass Break Ups und einer Interception. Das Bowl Spiel des Teams konnte er dann wiederum aufgrund einer weiteren Verletzung nicht bestreiten.

 

Wiggins ist ein guter Safety, wenn es darum geht, vor allem gerade Passrouten zu blocken und zu unterbinden. In der Vergangenheit tat er sich bei Querpässen oder bei Richtungswechseln von Receivern ein bisschen schwer. Es wird ihm daher eine etwas langsame Reaktionsfähigkeit angekreidet. Mit gerade mal 1,80 Meter wird er möglicherweise auch gegen Tight Ends Schwierigkeiten haben sich durchzusetzen.

Seine Stärken, liegen vor allem in seiner Schnelligkeit und Kraft. Ebenso ist er ein sehr explosiver Safety, der durch seine harten Tacklings den Ballempfänger häufig zum Ballverlust bringt. Er geht, wenn er gut steht auch häufig auf den Ball zu, um einen inkompletten Pass oder sogar eine Interception zu erzwingen. Wenn er Leute angreift, die den Weg zum Ballträger versperren bleibt er trotz der Ablenkung immer auf den Ballträger fokussiert und verliert ihn nicht aus den Augen.

Zu seinen Schwächen gehören unter anderem die Routenerkennung der Receiver. Das bedeutet, dass die Receiver aufgrund seiner noch mangelnden Reaktionsschnelligkeit und Routenerkennung sehr häufig Distanz zu ihm gewinnen könnten und dann entsprechend den Ball leicht fangen könnten. Auch auffällig war, dass er sich beim Covern von Spielern selten nach dem Ball drehte, um ihn abzufangen. Auffällig in der Vergangenheit war auch, dass er Schwierigkeiten hatte mögliche Interceptions auch tatsächlich in den Händen festzuhalten.

 

Wiggins stellt sich als guter später Pick heraus, der hier und da Mängel im Covern aufweist. Sollte er jedoch durch seinen Weg in die NFL und seine Chance nutzen und nochmal einen weiten Schritt nach vorne in seiner Entwicklung machen, könnte er sich als gute Unterstützung herausstellen.

Die Frage ist, inwiefern er sein Potenzial noch weiter entwickeln kann und möchte. Vielleicht ist der Sprung in die NFL der entscheidende Motivationsfaktor, um ihn zu besseren Leistungen zu motivieren. Momentan haben die Cardinals keinen Starterbedarf auf der Safety Position. Wiggins wurde sehr wahrscheinlich für die Tiefe auf der Position gewählt und könnte sich als ungeschliffener Rohdiamant herausstellen, aus dem noch viel rauszuholen ist.

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TAY GOWAN | CORNERBACK | CENTRAL FLORIDA​

TAY GOWAN | CORNERBACK | CENTRAL FLORIDA

von Sebastian Souls

 

Runde 6, Pick 223

 

Alter | 23
Geburtsort | Covington, Georgia
Größe | 1,88m
Gewicht | 83kg

 

Tay Gowan ging auf die Newton High-School in seinem Heimatort Covington. Er wurde in seiner High-School Zeit ins First Team All-State gewählt. ESPN stufte ihn als Nummer 9 Junior Cornerback der Nation ein. Bevor er auf die University of Central Florida ging, bestritt Gowan 3 Spiele für die Miami University in Ohio, ehe er ans Butler Community College in Kansas wechselte.

 

Er entschied sich dann aber für einen erneuten Wechsel, diesmal nach Florida zur UCF. Für diese bestritt er 9 von 12 Spielen, bevor er sich dazu entschloss die letzte Saison während der Pandemie auszusetzen, da er positiv getestet wurde und so auch seine Familie schützen wollte. 

 

In Florida gelangen ihm 31 Tackles darunter ein Tackle for Loss, zwei Interceptions und acht abgewehrte Pässe. 

 

Stärken
– Gute CB Instinkte 
– Motivation
– Stark gegen Underneath Routes

 

Schwächen
– Stärke
– Probleme gegen Speed Route Runners
– Wenig Erfahrung/Absolvierte Spiele

 

Tay Gowan ist aufgrund seiner mangelnden College Erfahrung erst spät gepickt worden. Er muss definitiv hart an sich arbeiten, um den Sprung in den finalen Kader zu schaffen. Dennoch kann man mit diesem Pick in der sechsten Runde von einem Steal sprechen. PFF sah ihn zum Beispiel als Top 100 Spieler.

 

Er scheint aber die späte Wahl als besondere Motivation zu nehmen. Mit Alford und gerade mit Butler hat er zwei Erfahrene CBs im Kader, um seine Entwicklung weiter voranzubringen. Ein spannender Spieler mit viel Upside. 

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VICTOR DIMUKEJE | LINEBACKER | DUKE

VICTOR DIMUKEJE | LINEBACKER | DUKE

von Sebastian Souls

 

Runde 6, Pick 210

Alter | 21
Geburtsort | Baltimore, Maryland
Größe | 1,91m
Gewicht | 120kg

 

Dimukeje ging auf die The Boys Latin School. Über seine Highschool Zeit ist wenig bekannt. Er bekam zahlreiche College Angebote von Penn State, Michigan State, Virginia Tech und eben auch von der Duke University aus North Carolina. Auf dem College spielte er als Defensive End für die Blue Devils.

Der 3-Sterne Recruit erreichte in seiner gesamten College Laufbahn 80 Tackles, 21,5 Sacks. Insgesamt absolvierte Dimukeje 46 Spiele für die Blue Devils. 2018 gewann er mit der Duke University den Independence Bowl, als man sich gegen die Temple University durchsetzte.

 

Stärken:
– Physischer Verteidiger
– Effektive Hände
– Athletisch

Schwächen:
– Durschnittlicher Pass-Rush
– Zu limitiert, wenn im Block hängen bleibt
– Probleme bei seitlichen Rushes

 

Eindeutigs 6th Round Talent. Bei so einem späten Pick kann man nicht davon ausgehen, dass er direkt einen Impact haben wird. Es ist abzusehen, dass Dimukeje eine Depth-Verpflichtung ist. Darüber hinaus ließen die Cardinals schon verlauten, dass er als Rush Linebacker eingeplant ist, wofür er sich zuerst als Special Teamer einen Kaderplatz ergattern muss. Er erinnert mit seiner Hand Koordination an Markus Golden.

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MARCO WILSON | CORNERBACK | FLORIDA

MARCO WILSON | CORNERBACK | FLORIDA

von Andreas

Runde 4, Pick 137

Alter | 22
Geburtsort | Fort Lauderdale, Florida
Größe | 1,85m
Gewicht | 87kg

 

In der vierten Runde des NFL Drafts 2021 wählten die Arizona Cardinals den Florida Gators Cornerback Marco Wilson. Der 22 – jährige Red Shirt Junior spielte als Jugendlicher an der American Heritage School in Fort Lauderdale, ehe er sich als 4-Star-Athlete für die Florida Gators entschieden hat.

Als “True Freshman” durfte er gleich in seiner ersten Saison spielen, in welcher er in 11 Spielen 10 Pässe abwehrte und insgesamt an 34 Tackles beteiligt war. Nach einer vielversprechenden Debüt-Saison verpasste er sein Sophomore Year verletzungsbedingt. Er riss sich im zweiten Spiel gegen die Kentucky Wildcats das Kreuzband, weswegen er das “Red Shirt” bekam. Im dritten Jahr seiner College Karriere meldete er sich mit einer starken Saison zurück, in welcher er in 12 Spielen unter anderem drei Bälle der gegnerischen Quarterbacks abgefangen hat. Zwar stagnierte er in der darauffolgenden Saison leistungstechnisch, das hinderte ihn nicht sich für den Draft anzumelden. 

Berühmtheit im negativen Sinn erlangte er im Dezember 2020 gegen die LSU Tigers. Die Gators sahen schon wie der sichere Sieger aus, ehe Marco Wilson sein Schuh vor Freude in den Himmel warf. Das führte dazu, dass die Tigers ein neues First Down erhielten und den Drive mit einem game winning Field Goal beenden konnten.


Stärken:
– Vielseitig einsetzbar
– Gefährlicher Blitzer 
– Sicherer Tackler

Schwächen:
– Wenig Press-Coverage erfahrung
– Technisch noch zu roh
– Inkonstanz

 

Marco Wilson gilt als sehr athletischer Spieler der viel Potenzial hat. Er muss aber noch an seiner Technik in Press-Coverage und in der Pass-Verteidigung arbeiten. Sonst hat er die physischen Voraussetzungen um sich als Starter auf einer der Cornerback Positionen zu etablieren.
Die German Birdgang heißt CB Marco Wilson herzlich Willkommen!

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RONDALE MOORE | WIDE RECEIVER | PURDUE

RONDALE MOORE | WIDE RECEIVER | PURDUE

von Valentin Lebrun

 

Runde 2, Pick 49

Alter | 20
Geburtsort | New Albany, Indiana
Größe | 1,75m
Gewicht | 82kg

 

Rondale Moore begann seine Sportlerkarriere zunächst als Basketballer auf der New Albany High School. Er entschied sich dann aber gegen den Basketball, und fand seine Bestimmung im Football, weshalb er dann auf die Trinity High School in St. Matthews Michigan wechselte. Nachdem er im Football erfolgreich war, entschied er sich auf die Purdue University zu gehen, um bei den Purdue Boiler Makers eine Chance auf die NFL zu bekommen.

Rondale Moore, auf ihn könnte eine besondere Redewendung zutreffen. Klein aber fein.

Wenn man sich einen Wide Receiver vorstellt, denkt man an einen langen großen schnellen Spieler, doch unser Zweitrunden-Pick sieht etwas anders aus. 1,75 Meter ist für einen Wide Receiver tendenziell eher klein. Moore überzeugt hauptsächlich durch Schnelligkeit und Wendigkeit.

Schaut man sich unsere Wide Receiver an, merkt man, dass die meisten unserer Receiver eher Deep Targets sind. De Andre Hopkins, A.J. Green, Christian Kirk, Andy Isabella und eventuell Larry Fitzgerald im Slot, bei dem man noch nicht weiß, ob er seinen Vertrag nochmal verlängert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Cardinals sich in der zweiten Runde nachdem Cornerback Asante Samuel vergriffen war für einen Wide Receiver entschieden haben.

Seine eher ungeeignete Größe sollte kein großes Hindernis sein, dass Moore ein fester Bestandteil der Cardinals wird. Gerade als Slot Receiver, wie Fitzgerald es zum Beispiel ist, ist Wendigkeit und Geschwindigkeit von großem Vorteil, während die Größe eine eher untergeordnetere Rolle spielt.

Keim und Kingsbury haben mit Moore eine etwas versteckte Lücke gefüllt. Sie teilten in einer Pressekonferenz mit, dass sie Moore als Returner einsetzen werden. Wer sich die Cardinals in näherer Vergangenheit angeschaut hat weiß, dass die Punt und Kickreturner keine besonders gute Leistung zeigten. Moore soll diese Lücke nun endlich füllen und eine größere Rolle zunächst als Returner übernehmen.

Interessant wird sein, wie es auf der Receiver Position weitergeht. Denkbar ist, dass Moore Andy Isabella den Platz streitig machen wird. Schaut man sich die Leistungen von Moore an, war er vor allem 2018 sehr stark. In 13 Spielen sammelte er damals mit 114 Receptions 1258 Yards und 14 Touchdowns. Die letzten beiden Spielzeiten verbachte Moore verletzungsbedingt eher inaktiv und war nur insgesamt 7 Spiele auf dem Feld.

Das Moore gedraftet wurde könnte ein Indikator dafür sein, das Fitzgerald sein Karriereende anstrebt, was aktuell aber auch nur reine Spekulation ist. Was man sicher sagen kann, ist das Andy Isabella nun einen ernst zu nehmenden Konkurrenten hat. Ob Moore das Zeug zum Starter hat, bleibt abhängig davon, ob er an seine Leistungen von 2018 auch in der NFL anknüpfen kann. Ich glaube, dass man ihn aber erstmal aufbauen muss, bevor er als Wide Receiver starten kann. Es ist denkbar, dass er sich als Returner behaupten können wird und wenn er da sein Können unter Beweis stellt, kann es passieren, dass er Isabellas Platz einnehmen wird.

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ZAVEN COLLINS | LINEBACKER | TULSA

ZAVEN COLLINS | LINEBACKER | TULSA

von Sebastian Souls

 

Runde 1, Pick 16

Alter | 21
Geburtsort | Tulsa, Oklahoma
Größe | 1,93m
Gewicht | 117kg

Collins besuchte die Hominy High School und spielte dort Football als Quarterback, Linebacker und Safety. Seine College Zeit verbrachte er an der University of Tulsa und spielte dort als Linebacker für die Tulsa Golden Hurricanes. 

In seinem ersten Jahr am College bestritt er 12 Spiele wovon er 10 mal als Starter aufgestellt war. Er hatte dabei 85 Tackles, 1,5 Sacks, sowie eine Interception. Als Sophomore in 2019 konnte Collins seine Werte verbessern und kam so auf 97 Tackles und zwei Sacks. In seiner letzten Saison, welche aufgrund der Coronapandemie verkürzt wurde, kam er auf 54 Tackles und konnte insgesamt vier Sacks erzielen. Am Ende seiner College Laufbahn erhielt Zaven Collins einige Auszeichnungen, wie die Bronko Nagurski Trophy, den Chuck Bednarik Award und den Lombardi Award. 

Stärken:
– Explosiv
– Hohe Spielintelligenz 
– Sehr gute Körperkontrolle
– Variabilität in Rush/Pass Defense Plays

Schwächen:
– Höchstgeschwindigkeit ausbaufähig
– Mangelnde Konstanz bei Gap angriffen 

In vielen Mock Drafts und von vielen Experten wurde Collins als Mid bis Late Round Pick der ersten Runde gehandelt. Die Cardinals wählten ihn in der ersten Runde an Position 16. (NFL.com Grade A-) 

Die Cardinals bekommen einen ähnlichen Spielertyp wie Isaiah Simmons. Er wird mit Hall of Famer Brian Urlacher oder Vikings viermaligen Pro-Bowler Anthony Barr verglichen. Er ist ein allround Talent und ist dadurch kein reiner Pass oder Rush Defender. Collins sollbei den Cardinals die Rolle des Mike Linebackers, welche oft als “Quarterback der Defense” beschrieben wird, übernehmen und lieber früher als später Hicks ersetzen. Nach den Aussagen von Cardinals GM Steve Keim führte man mit Zaven das beste Interview aller Prospects. Keim sagte auch angesprochen auf Gewicht und Größe von Simmons und Collins man könnte zwei Bäume in der Mitte des Feldes haben. HC Kliff Kingsbury erwartet aufgrund des Talentes von Zaven Collins, dass dieser relativ früh zum Einsatz kommen könnte. 

Dieser Pick ist bei vielen Fans und auch Experten sehr umstritten, da Linebacker nicht das höchste Need war. Aber so wie das Draftboard fiel und man laut Keim keine Position erzwingen wollte, habe man den besten verfügbaren Spieler gewählt.

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Game Preview

ARI@LAR | GAME PREVIEW

ARI@LAR | GAME PREVIEW

von Valentin Lebrun

“All or nothing!” So oder so ähnlich könnte man das Spiel heute Abend gegen die Rams beschreiben. In diesem Fall geht es um die Teilnahme der Cardinals an den Playoffs.

Sollten sie gegen die Rams gewinnen ist die Playoffteilnahme garantiert! Gelingt den Cardinals gegen die Rams in LA ein Unentschieden, sind sie ebenfalls in den Playoffs, vorausgesetzt die Chicago Bears verlieren ihr letztes regular Season Game gegen die Green Bay Packers.

Am Besten für die Cardinals wäre, wenn sie und die Bears gewännen, da die LA Rams dann nicht an den Playoffs teilnehmen würden und ein weiteres Divisional Rival Game abgesehen von einem gegen die Seahawks komplett auszuschließen wäre.

Da es bei beiden Teams um alles oder nichts geht, kann man sich heute Abend ab 22:25 auf eine wahre Schlacht einstellen, bei der der Sieg hart umkämpft sein wird.

Die Rams haben bereits offiziell bekannt gegeben, dass der Starting Quarterback Jared Goff aufgrund eines gebrochenen Daumens das Spiel nicht bestreiten wird. Ebenfalls Spielentscheidend könnte der Ausfall von Star Receiver Cooper Kupp sein, der in der bisherigen Season bei den Rams am meisten Pässe gefangen hat. Ebenfalls ausfallen wird der Running Back der Rams Darrell Henderson, der auf der Injury reserved Liste steht. Natürlich sind die Ausfälle von Kupp und Henderson fatal für die Rams jedoch kann man in den individuellen Stats erkennen, das die anderen Receiver und Running Backs der Rams fähige Mitspieler sind, die die eben genannten Ausfälle durchaus kompensieren könnten. Der Status des zweiten Rams Running Backs Cam Akers ist ebenfalls fraglich. Da er aber am Freitag schon teilweise beim Training mitgemacht hat, ist davon auszugehen, dass er spielen wird.

Aufgrund des Potentials der anderen Startspieler, muss man davon ausgehen, dass die Ausfälle bei den Rams auf der Receiver und Runningback Position nicht unbedingt ausschlaggebend sein werden. Natürlich wird das Playcalling entsprechend angepasst und man hat vielleicht weniger Variationsmöglichkeiten beim Playcalling. Der Starting Quarterback der Rams, wird den wahrscheinlich entscheidensten Unterschied ausmachen.

Die Rams geben sich sehr zuversichtlich, das Ersatzquarterback John Wolford ein würdiger Goff Ersatz ist. Sowohl Sean McVay als auch die Mitspieler äußerten sich mehr als positiv über den Quarterback, der sich 2018 bei der AAF ( damalige Alternativliga zur NFL) bei den Arizona Hotshots einen Namen machte. Besonders gelobt wird hierbei seine Wurfstärke und Genauigkeit gepaart mit seiner hohen Football IQ, die seine Physis ausgleichen soll und ihn zu einem nicht zu unterschätzenden Gegner machen soll.

Positiv für die Cardinals ist ebenfalls, das Murray seine scheinbare Verletzung beim letzten Play gegen die 49ers auskuriert hat. Er wird auf jeden Fall das Spielfeld als starting Quarterback betreten. Ob er sich am Laufspiel beteiligen wird oder eher aus der Pocket heraus agieren wird bleibt abzuwarten. Über den genauen Zustand seines Knies geben die Cardinals nämlich keine weiteren Informationen. Gespannt dürfte man auf jeden Fall darauf sein, ob Chase Edmonds am Spiel teilnehmen wird. Bei den bisherigen Trainings diese Woche war er nicht dabei, was möglicherweise darauf hindeutet, dass er nicht Spielen wird. Doch auch hier geht aus dem Injury Report noch keine klare Tendenz hervor.

Durch die vielen wichtigen Ausfälle bei den Rams scheinen die Karten für die Cards zu spielen. Es ist allerdings auch bekannt, dass die Cardinals eine besondere Schwäche gegen Verletzungsgeschwächte Teams haben. Der beste Beweis dafür ist, das vergangene Spiel der Cardinals gegen die 49ers, bei dem das Team aus Santa Clara unter anderem mit dem dritten QB und ohne ihrem Hauptrunner Raheem Mostert auflaufen mussten und gewonnen haben. 

Der Haupttrumpf der Rams ist mit Abstand die Defense. Sie hat im Durchschnitt diese Season nur 286,5 Yards pro Spiel zugelassen und ist damit #1 in der NFL!

Spielentscheidend wird sein, wie gut die O-Line gegen Aaron Donald und co. Murray Zeit verschaffen können wird. Ein großer Faktor wird mit Sicherheit auch die Connection zwischen Murray und DeAndre Hopkins sein. Gelingt das Zusammenspiel zwischen den beiden Spielern und schaffen es die Cardinals individuelle Fehler gering zu halten, ist ein Sieg durchaus vorstellbar.

Egal wie das Spiel ausgeht, die Cardinals haben eine gute Saison mit aufs und abs hinter sich. Klar waren manche Niederlagen vielleicht unnötig, sie haben es aber nach einer Saison des Neuaufbaus geschafft, in Reichweite der Playoffs zu kommen. Mit einer guten Leistung am heutigen Abend, könnten die Cardinals es sogar in die Playoffs schaffen. Hoffen wir für die gesamte Birdgang, dass das Spiel für die Cards ausgeht und die Fans mit mindestens einem weiteren Spiel belohnt werden!

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Neuigkeiten

GERMAN BIRDGANG e.V.

GERMAN BIRDGANG e.V.

von Dominik Hoch

Liebe Community, liebe Cardinals Fans.

Das neue Jahr startet mit erfreulichen Nachrichten, denn die German Birdgang ist nun nicht mehr nur eine lose Ansammlung von Leuten und Social Media Kanälen, sondern ganz offiziell ein EINGETRAGENER VEREIN.

Dies wird mit einigen Veränderungen/Verbesserungen für uns und euch alle einhergehen, welche wir euch in den nächsten Tagen und Wochen näherbringen werden.

Für eine grobe Idee, was wir euch für eine Mitgliedsgebühr von 20€ bieten werden, seien hier ein paar Punkte aufgeführt:

> Mitbestimmung bei Mitgliederversammlungen
> Rabatte in Onlineshops
> GMBG Member Merchandise
> GMBG Member Chat/Discord
> Fantreffen und Watchparties (Sofern möglich…)
> Mitgliederausweis im Kreditkartenformat
> GMBG ON TOUR Vorrecht (Sofern möglich…)

…und noch vieles mehr! Vorschläge und Anregungen nehmen wir gerne jederzeit entgegen.

Unser “Vereinsjahr” richtet sich nach dem NFL Kalender und startet jeweils im März eines Jahres.

Wir freuen uns diesen Schritt zum GMBG e.V. (endlich) gemeinsam mit euch gehen zu können und bedanken uns schon im Voraus für eure grossartige Unterstützung.

Danke.

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Best Red Game Review

PHI@ARI, 26-33 | GAME REVIEW & BEST RED

PHI@ARI, 26-33 | GAME REVIEW & BEST RED

von Valentin Lebrun

Jalen Hurts vs. Kyler Murray lautete das Quarterbackduell des gestrigen Abends. Nicht nur die Position der beiden Spieler verbindet sie miteinander. Sie spielten auch beide für das selbe College, die Oklahoma Sooners. Daher war es wenig überraschend, dass beide QBs sich vom Spielertyp her nur wenig unterschieden.

Vor Allem im Spielverlauf bemerkte man sehr viele Parallelen zwischen Murray und Hurts. Beide scramblen gerne und schaffen es dadurch sich für einen Pass etwas mehr Zeit zu erkaufen. Doch auch Laufen haben beide gelernt und insbesondere Hurts konnte den Cardinals durch seine Läufe gelegentlich gefährlich werden. Am Ende entschied jedoch die Unerfahrenheit von Hurts über Sieg oder Niederlage.

Die Cardinals schafften es im ersten Quarter die Führung auf 0:16 zu bringen. Besonders wichtig dafür war der Safety von Jalen Hurts durch ein absichtliches Wegwerfen des Balls (Intentional grounding) von der eigenen 8 Yards Linie, der zu einer 10 Yards Strafe führt, nachdem die Eagles bei einem Ballverlust von Kyler Murray den Ball für sich beanspruchten. Ebenfalls wichtig war ein Punt Block vom Cardinals Special Teamer Ezekiel Turner, dem bereits sein zweiter Punt Block gelungen ist. Nach dem ersten Quarter hatte man schon Hoffnung, dass ein Sieg sehr wahrscheinlich sein würde. Doch wer Football kennt, weiß wie schnelllebig dieser Sport ist und wie schnell sich eine scheinbar komfortable Führung wandeln kann. Die Cardinals verspielten also bis zur Halbzeit ihren angenehmen Vorsprung und gingen mit 20:26 in die Pause. Schon dort, ließ sich erahnen, dass das Spiel noch sehr eng werden würde.

Die zweite Halbzeit war für die Cardinals dann eine einzige Katastrophe. Sowohl Offense als auch Defense kamen wie ausgewechselt vom Platz und waren nun sehr nachlässig. Auch Kyler Murray war neben der Spur und warf den Ball in der Endzone weit weg vom Receiver zu Marcus Epps dem Safety der Eagles. Negativ aufgefallen auf Seiten der Defensive ist Patrick Peterson, der insgesamt 4 Flaggen verursachte und gegen die Eagles Receiver machtlos wirkte.

Am Ende gewannen die Cardinals durch einen Touchdown von Murray auf De Andre Hopkins, ein bisschen Glück in den letzen Sekunden des Spiels und vor allem auch Dank der Leistung von Dennis Gardeck, Zach Allen, Byron Murphy und Haason Reddick. Sie konnten in großen Teilen des Spiels die Nerven behalten und waren an dem Sieg der Cardinals nicht unbeteiligt, womit wir auch bei der Best Red Nominierung wären.

BEST RED | WEEK 15

Zach Allen bekam man auf dem Feld gestern recht häufig mit und er ist als Best Red nominiert. Er führte bei den Cardinals mit 11 Tackles die Liste an und war dementsprechend auf dem Spielfeld sehr präsent! Außerdem sorgte er für einen Sack und konnte einen wichtigen Pass abwehren.

Durch das Fehlen von Chandler Jones fällt ein Spieler immer häufiger positiv auf. Die Rede ist von Dennis Gardeck! Durch seine positive Energie auf dem Feld motiviert er nicht nur die Defense er pusht auch sich selbst zu guten Leistungen und schafft es einen Wieselflinken Jalen Hurts 2 mal zu Boden zu bringen. Auch er zeigte, sich mal wieder von seiner guten Seite und brachte 8 Tackles auf die Liste.

Auch Haason Reddick durfte ein Sack verbuchen und gab Jalen Hurts nur selten Ruhe. Durch seine Geschwindigkeit geriet Hurts häufig unter Druck und musste den Ball häufig etwas übereilig werfen was zur ein oder anderen Ungenauigkeit führte.

Einen Spieler darf man aber Seitens der Defense nicht vergessen. Byron Muprhy hat gestern eine Wahnsinnsleistung gezeigt und die Receiver stets gut gedeckt! Insbesondere in kritischen Situationen behielt er die Nerven und konnte so wichtige Endzone und 3rd Down Pässe unterbinden.

Offensiv kommt diesmal eigentlich nur ein Spieler in Frage! DeAndre Hopkins ist ein Ausnahmetalend und das stellt er mit vielen unvergleichlichen Catches klar. Zum Einen hätten wir da einen Catch in eine doppel Coverage, bei dem man sich die Augen zuhalten wollte weil man dachte er wird von der Defense abgefangen. Auch sein Touchdown Catch war beeindruckend und konnte vielen Gesichtern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Bei 9 Receptions kam er auf insgesamt 169 Yards und einem Touchdown

Zu guter Letzt möchten wir in der Best Red Nominierung noch einen Spieler erwähnen, der schonmal durch seine Leistung auffällig wurde. Die Rede ist vom Spdecial Teamer Ezekiel Turner. Er blockte nicht nur den Punt nah an der Endzone der Eagles, sondern fing auch noch einen Fake Punt Pass von Andy Lee bei 4th and 2 für 26 Yards. Es sit ja extrem selten, dass Special Teamer in irgendeiner Art auffallen, aber das macht Ezekiel Turner nunmal aus, weshalb er für gestern die Nominierung definitiv auch verdient hätte

Wer denkt ihr war gestern der beste Cardinal auf dem Platz. Diesmal sind einige Spieler zusammengekommen, da sie durch Ihre individuelle Leistung überzeugen konnten. Wer hat für euch in diesem spannenden Spiel den größten Unterschied ausgemacht?

Ihr voted, ihr entscheidet!

Abstimmung beendet.

Welcher Spieler ist dein Best Red?
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